Fernando Ferrer gewann mitte der 90er Jahre eine CD-Produktion in einem Talentwettbewerb. Leider fiel das in den "perĂodo especial", die Folgen der Auflösung des Ostblocks, und der Preis wurde erst einmal eingespart. 2004 ging es der kubanischen Wirtschaft besser, und die EGREM löste den Preis ein. Da Ferrer die ganze Zeit als "El jibaro" erfolgreich aufgetreten ist, stand er nun auch nicht mehr unter Eintagsfliegenverdacht.
Die Musik lĂ€sst sich mit gutem Gewissen als Salsa bezeichnen, wo nicht gerade mit Son, Rumba und ChangĂŒi pure Cubanidad beschworen wird. Die Trompeter Julio PadrĂłn und Ricardo Caboverde, der Posaunist Ulises Benavides und der Gast PeruchĂn jr. an der Gitarre lassen in ihren Solos auch mal den Jazz anklingen. Die StĂŒcke stammen groĂteils von LĂĄzaro Blanco, aus dessen Fundus sich auch Ibrahim Ferrer bedient hat, und die Arrangeure Ricardo Muñoz und CĂ©sar Echavarria gehören zu den besten.
JosĂ© Espinosa MartĂnez (Pepe), JosĂ© Luis Torres Poumier (Papiosco), Roberto RiverĂłn, Pedro Torres Barrios, Julio PadrĂłn, Ricardo Caboverde (El Cabo) , Ulises Benavides Silveira CĂ©sar EchavarrĂa, Pedro A. JĂșstiz (PeruchĂn jr.), Jorge Emilio Maza, Isbel GarcĂa, Carlos Ălvarez, Franklyn Aedo Pestana (Tati), Gerardo Mayeta (Pachi), Fernando Ferrer, Hansel Ferrer